Verdauungsbeschwerden

 

"Der Darm ist der Vater aller Trübsal." (Hippokrates 460 - 370 v. Chr )

 

Dieses häufig gebrauchte Zitat einer der größten Ärzte in der Antike kennt nahezu jeder. Zumindest in ähnlicher Weise.

Über den Darm wurden schon viele Bücher geschrieben und in den letzten Jahren viel geforscht. Vieles weiß man, manches vermutet man.

Meist macht man sich aber erst dann um ihn Gedanken, wenn er nicht mehr so funktioniert wie gewünscht.

Kennen Sie das, wenn Ihnen etwas "wie ein Stein im Magen liegt", oder Sie den Gürtel nach dem Essen weiter machen müssen, weil so viel Luft im Bauch ist?

Wie geht es Ihnen dann? Ich vermute, nicht wirklich gut. Sie schlagen evtl. Trübsal. Und schon sind wir bei Hippokrates.

 

 

Was sind Verdauungsbeschwerden?

 

Verdauungsbeschwerden sind vielfältig und vielschichtig. Und es ist nicht nur der Darm betroffen, sondern manchmal auch der Magen oder andere Organe, die an der Verdauung beteiligt sind. Das sind unter anderem die Leber, die Bauchspeicheldrüse oder die Gallenblase.

 

Oft sind die Beschwerden die Sie bemerken nur ein Symptom. Um den Beschwerden ganzheitlich auf den Grund zu gehen, müssen wir die Ursache dafür finden.

Deswegen gibt es eine ausführliche Aufnahme Ihrer Krankengeschichte und eine körperliche Untersuchung.

Vermutlich werden auch Laboruntersuchungen dabei sein.

      

Nehmen wir das Beispiel Sodbrennen. Menschen die unter chronischem Sodbrennen leiden, bekommen wiederholt das Mittel Pantoprazol, ein sogenannter Protonenpumpeninhibitor, empfohlen. Dieser reduziert die Magensäurebildung.

 

Damit sind häufig die Symptome verschwunden, die Ursache für das Sodbrennen ist aber nicht behandelt und besteht weiter. Ihr Körper hat eine Ursache für die Regulationsstörung und dem gehen wir gemeinsam auf den Grund. Je nach Ursache und Ausprägung der Symptome könnte es sein, dass Sie das Medikament dann auch absetzen können.

 

Beispiel für einen vermehrte Magensäurebildung ist Stress. Sie sind stressgeplagt? Dann finden wir Lösungen um ihren Stress zu reduzieren und damit wird sich ihre Magensäure erfahrungsgemäß regulieren und ein Medikament kann nicht mehr notwendig sein.

 

Eine andere Ursache kann meiner Erfahrung nach eine sogenannte Darmdysbiose sein. Also eine ungünstige Verteilung der guten Darmbakterien.

 

Und deshalb ist es so wichtig eine ausführliche Befragung und Untersuchung durchzuführen. Wie Sie sehen, ist es nicht immer sehr offensichtlich, welche Ursache zugrunde liegt.

 

 

Wie ich Sie bei Verdauungsbeschwerden unterstütze

Nachdem ich alle Ergebnisse der Anamnese (Krankenbefragung), der körperlichen Untersuchung und Laborbefunde gesichtet habe, legen wir einen individuellen Therapieplan und einen Therapierhythmus für Sie fest.

 

Eventuell erhalten Sie von mir Mittel zum Einnehmen und Ernährungsempfehlungen sowie Anweisungen für zu Hause.

Wir werden uns regelmäßig in der Praxis sehen und schauen auf ihre akuten Beschwerden und ob sie sich verändern und wir arbeiten weiter an der Ursache.

 

Je nachdem um welche Verdauungsbeschwerde es sich handelt und welches Ursache es dafür gibt, braucht es für die Behandlung etwas Geduld. Der Körper braucht seine Zeit.

 

Wenn Sie Fragen dazu haben oder Fragen zu Ihren Verdauungsbeschwerden haben, bitte sprechen Sie mich an oder buchen ein kostenfreies 15-minütiges telefonisches Erstgespräch.

 

Herzlichst

Ihre Nicole Ulbrich